Die Musikergeschichte

Miyavi war das jüngste Mitglied der Indie-Rockband Due’le quartz. Damals nannte er sich Miyabi, was “elegant” bedeutet. Er war nicht nur bekannt dafür, dass er die meisten der Songtexte der Band schrieb und Gitarre spielte, sondern auch für seinen Rockstar-Lifestyle. Er war der beliebteste Musiker der Band. Als sich Dué le Quartz im September 2002 auflösten, beschloss Miyabi, seine Karriere als Solokünstler fortzusetzen. Er wurde von dem japanischen Independent Label PS Company unter Vertrag genommen und stellte unter seinem neuen Namen “Miyavi” (wird im japanischen wie Miyabi ausgesprochen) sein erstes Album Gagaku vor. Nach der Veröffentlichung seines ersten Musikvideos Girls, be ambitious wurde offensichtlich, dass “Miyabi” und “Miyavi” sich sowohl optisch, wie auch musikalisch voneinander unterschieden.

Ohne die Band begann er, seinen Freiraum zu nutzen und mehr mit der Musik zu experimentieren. Er komponierte nun einige humorvolle Songs, die von kreischenden Gitarren und seiner rauchigen Stimme getragen wurden. Im Gegensatz dazu wirken viele andere seiner Stücke chaotisch und aggressiv. Durch diese große stilistische Bandbreite erschloss er sich eine neue Fangemeinde. Sein Aussehen änderte sich ebenfalls stark. War er früher in schwarzem Lack und Leder mit kunstvoll gestylten langen Haaren zu sehen, so trägt er jetzt weitere und poppigere Kleidung. Er gehört jedoch immer noch zum Visual Kei. In diversen japanischen Musikzeitschriften wie der Fool’s Mate, Arena 37c und Shoxx sind regelmäßig Bilder von ihm zu sehen, auf denen er sich verspielt und lustig darstellt. Später wechselte er zu dem Major Label Universal und veröffentlicht dort weitere Alben. Er komponiert, arrangiert und produziert seine Musik bis zu seinem Album Miyavizmallein. Da er alle Instrumente, die in seinen Lieder zu hören sind, selbst spielen kann, nahm er bis zu diesem Album seine Songs allein im Studio auf. Daher benötigte er für seine Liveauftritte Sessionmusiker und spielte bereits mit vielen in der Szene bekannten Musikern, wie dem Gitarristen Pata (X Japan) und dem Schlagzeuger Shinya (früherLuna Sea) zusammen.

Im Juli 2007 stellte Miyavi die Kavki Boiz vor, eine Gruppe von Musikern bestehend aus einem Steptänzer, einem Beatboxer, einem Schlagzeuger und einem DJ sowie einem Bassisten, die ihn bis Anfang 2009 begleiteten. Seine Musik vereint durch diese Zusammenarbeit Pop, Rock und Hip Hop. Neben seiner musikalischen Karriere versuchte er sich 2004 auch als Schauspieler in seinem Film Oresama, in dem er sich selbst spielt. Er modelte auch für die Modelinie ‘Fotus. In der von Band S.K.I.N. übernimmt er den Part des Gitarristen und wird neben den JRock-Größen Yoshiki, Gackt und Sugizo spielen. Zum ersten Mal trat die Band im Rahmen des J-Rock Revolution Festivals im Mai 2007 in Amerika auf. Am 29. Juli 2007 gab Miyavi im Bonner Brückenforum im Rahmen der Animagic sein erstes Konzert in Europa und kam auf seinen beiden Welttouren 2008 und 2009 erneut nach Europa zurück. Im März 2009 bestätigte Miyavi auf seinem Myspace-Account die Gerüchte, er sei mit Sängerin melody. verheiratet. Am 29. Juli kam ihre gemeinsame Tochter Airi (jap. 愛理) Miyavi zur Welt.

Quelle Wikipedia

Die Diskografie

Albumtitel Releasedatum
Gagaku 31. Oktober 2002 und 23. November 2005
Galyuu 32. Dezember 2003 und 23. November 2005
miyavizm 1. Juni 2005
MYV☆POPS 2. August 2006
miyaviuta – uta ~dokusou~ 13. September 2006
7 SAMURAI SESSIONS -We’re KAVKI BOIZ- 18. Juli 2007
雅-THIS IZ THE JAPANESE KABUKI ROCK 19. März 2008
AZN Pride -THIS IZ THE JAPANESE KABUKI ROCK 27. Juni 2008 (asia limited edition album – Korea/Taiwan) und 27. August 2008 (Japan + DVD USA-Tour)
Room No.382 – Remixed by TeddyLoid 24. Dezember 2008
FAN’S BEST 24. März 2010
Singletitel Releasedatum
Jingle Bell 18. Dezember 2002 und 23. November 2005
Shindemo Boogie Woogie 30. November 2002
POP is DEAD 30. November 2002
Jibun kakumei -2003- 16. April 2003 und 23. November 2005
tariraritarara 25. Juni 2003 und 23. November 2005
Coo quack cluck -ku ku ru- 3. September 2003 und 23. November 2005
Ashita, genki ni naare 23. Juni 2004
Rock no Gyakushuu -Superstar no Jouken- 20. Oktober 2004
Freedom Fighters 4. Mai 2005
kekkonshiki no uta ~Kisetsu Hazure no Wedding March~ 12. Oktober 2005
are you ready to ROCK? 12. Oktober 2005
Senor Senora Senorita 18. Januar 2006
Gigpig Boogie 18. Januar 2006
Dear my friend/Itoshii hito 12. März 2006
Kimi ni negai wo 5. Juli 2006
Sakihokoru Hana no You Ni -Neo Visualizm- / Kabuki Boiz 20. Juni 2007
Subarashikikana, Kono Sekai – What A Wonderful World 14. November 2007
Hi no hikari sae todokanai kono basho de feat. SUGIZO 16. Januar 2008
SUPER HERO 4. Juni 2009
SURVIVE 24. März 2010
TORTURE 15. September 2010
DVD-Titel Releasedatum
Yadee Gekokujyou 23. Juli 2003
Oresama 25. Februar 2004
Hitorigei 21. August 2004
Last Indies Live 1. Dezember 2004
Miyavi LIVE in budôkan -noriko no ichi nichi ~ 12. Januar 2005
Hitorigei 2 ~ kaette ki ta Mr. visual kei ~ 7. Dezember 2005
Miyavi -indies last live LIVE in budokan (title nagai na, shikashi!!)~ “Noriko no ichi nichi ‘ hen” ~ 7. Juni 2006
Hitorigei 3 20. Dezember 2006
Shunen Kinen Koen Tokyo Geijutsu Gekijo 5 Days -Dokuso- 2. Mai 2007
The Beginning of Neo Visualizm Tour 2007 Ge Goku Jo Live at Shibuya Kokaido 7. Mai 2008
NEO TOKYO SAMURAI BLACK WORLD TOUR Vol.1 24. März 2010